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Distanzfahren










Distanzfahren befindet sich in den letzten Jahren in einem starken Aufwind, was
nicht zuletzt auch daran liegt, dass es kaum Auflagen für den ersten Start gibt.

Distanzfahren ist ein Sport für jeden, der Spass daran hat, sich mit seinem Pferd
oder Pony auf einer Kutsche durch die Landschaft zu bewegen.

Wichtig hierfür sind ein gesunder, lauffreudiger Partner (evtl. auch zwei) und eine Kutsche, die sich in verkehrsicherem Zustand befindet. Eine Bremse oder für Einachser wahlweise ein Hintergeschirr sind vorgeschrieben. Ausserdem sind gebisslose Zäumungen beim Fahren verboten.

Ansonsten ist alles erlaubt, was verkehrsicher ist. Es wird weder eine Vereinsmitgliedschaft in einem Verein, noch ein Fahrabzeichen verlangt (obwohl es äusserst sinnvoll wäre, eines zu haben). Vorgeschriebene Kutschen bzw. Abmessungen gibt es nicht. Sie sollten aber schon geländetauglich sein. Von den Einspännerfahrern werden die einachsigen Sulkies bevorzugt, weil sie sehr wendig sind. Es gibt auch keine Mindestgrösse für Ponies, so laufen einige kleine Flitzer ihren grossen Kollegen schon seit Jahren davon.

Diese Freiheit ist es wohl, die in den letzten Jahren immer mehr Interessierte zum Distanzfahren bringt.

Natürlich werden die Pferde von erfahrenen Tierärzten vor, während und nach der Fahrt überwacht und fahruntaugliche Pferde sofort disqualifiziert. Erst wenn der Tierarzt auch bei der Nachuntersuchung sein Okay gibt, wird das Pferd platziert.

Üblicherweise werden alle Pferde, die das Ziel gesund erreicht haben, platziert. Denn auch bei den Distanzfahrern gilt das Motto “angekommen, mit gesundem Pferd, ist gewonnen” und so ist es eigentlich allen Distanzfahrern wichtiger, über Jahre mit ihrem Pferd schöne Wettbewerbe zu besuchen und Kilometer zu sammeln, als einen einzelnen Wettkampf zu gewinnen.

Kameradschaftlichkeit wird groß geschrieben und es ist üblich, dass die Betreuer der Fahrer nicht nur ihr eigenes Gespann versorgen, sondern jedes Pferd, das vorbeikommt, wird behandelt als sei es das eigene.