Am 11. Juli 2026 findet im Rahmen der Striegistaldistanz die Deutsche Jugendmeisterschaft (DJM) im Distanzreiten statt.

Kim Heise (Foto: Renan Borowicz)

Die Meisterschaft führt über 120 km und wird sowohl als CEN als auch als CEI2* ausgetragen.

Der Unterschied:
🔹 CEN ist ein nationaler Wettbewerb nach deutschem Reglement.
🔹 CEI2* ist ein internationaler FEI-Wettbewerb, für den eine entsprechende FEI-Qualifikation erforderlich ist.

Für beide Wertungen gelten unter anderem folgende Voraussetzungen:
🐴 Mindestalter der Pferde: 7 Jahre
👤 Mindestalter der Reiterinnen und Reiter: 14 bis 21 Jahre
✅ Pferd und Reiter/in müssen bereits erfolgreich Distanzritte über 80 km und 100 km absolviert haben.

Darüber hinaus gelten weitere Zulassungsvoraussetzungen, die der Ausschreibung zu entnehmen sind.

In den nächsten Tagen stellen wir euch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschen Jugendmeisterschaft 2026 vor. 🐎🇩🇪

Finn Buchtmann mit Fidja

Finn Buchtmann mit Fidja (Foto: )

Name: Finn Buchtmann
Alter: Jahrgang 2012

Ich bin Finn Buchtmann und in einer pferdeverrückten Familie aufgewachsen. Meine Eltern züchten seit mehr als 30 Jahren Vollblutaraber. Ich reite seit meinem 6. Lebensjahr. Kurz darauf hatte ich eine Reitbeteiligung auf einem Welsh-C-Pony. Mit 9 Jahren bekam ich mein eigenes Pony Cara. Mit ihr bin ich 2022 erstmals auf einer Kinderdistanz in Visselhövede gestartet und habe seitdem mehr als 1.000 Distanzkilometer absolviert. Seit dem letzten Sommer reite ich die Anglo-Araberstute Fidja.
Fidja wurde 2015 in Frankreich geboren und ist erfahrener als ich, da sie bereits international gestartet ist. Mit ihr habe ich meine Qualifikationsritte für die DJM absolviert.
Neben dem Reiten gehören Zocken am Computer und Fußballspielen zu meinen Hobbys.

Seit wann reitest du Distanzritte?
2022 bin ich zunächst eine Kinderdistanz geritten und anschließend noch zwei Einführungsritte in Bassum und Stuckenbrock.

Was gefällt dir an dieser Sportart am meisten?
Die Herausforderung, gemeinsam mit Fidja die Strecke zu schaffen und dabei zu einer Einheit zu werden. Außerdem liebe ich die Natur und habe durch diesen Sport schon viele nette Menschen und neue Orte kennengelernt.

Wie bereitest du dich mit deinem Pferd auf so einen großen Ritt vor?
Zu Ostern habe ich in Striegistal ein Distanzseminar als Beginn der Vorbereitung genutzt. Danach habe ich das Training behutsam aufgebaut und noch einen LDR über 81 km bei der Weserbergland-Distanz absolviert. Seitdem trainiere ich mit Fidja lockere Trainingsritte, aber auch Dressurarbeit und kleine Sprünge auf dem Platz – gemeinsam mit meiner Mutter.

Was ist vor dem Start am wichtigsten für dich?
Für mich ist das Wichtigste, dass Fidja und ich gut ausgeruht sind, damit der Ritt konzentriert läuft.

Wie merkst du, dass dein Pferd sich wohlfühlt?
Fidja frisst gerne – das ist ihr größtes Hobby. Wenn wir irgendwo fremd sind und sie sofort frisst, dann weiß ich, dass es ihr gut geht und sie sich wohlfühlt.

Was war bisher dein schönstes Erlebnis mit deinem Pferd?
Dass Fidja beim Weserbergland-Distanzritt so motiviert mit mir gelaufen ist.

Hast du vor so einem Ritt eher Aufregung oder Vorfreude?
Aufregung, ganz klar!

Was würdest du anderen Kindern und Jugendlichen sagen, die mit dem Distanzreiten anfangen wollen?
Ankommen ist gewonnen. Es ist egal, ob ihr Erste werdet oder nicht. Hauptsache, ihr kommt gemeinsam mit eurem Pferd gesund ins Ziel.

Süreyya Benter mit Nabeel Ibn Prospekt

Süreyya mit Nabeel Ibn Prospekt (Foto: )

Name: Süreyya
Alter: 17 Jahre

Hallo, ich bin Süreyya, 17 Jahre alt, und starte seit 2024 aktiv im Distanzreiten. Schon nach kurzer Zeit hat mich dieser Sport völlig begeistert – besonders die enge Partnerschaft mit meinem Pferd und die gemeinsamen Herausforderungen auf den langen Strecken.

An meiner Seite ist Nabeel Ibn Prospekt, mein 11-jähriger Partner. Gemeinsam sind wir zu einem echten Team zusammengewachsen und konnten uns bereits zum zweiten Mal für die Deutsche Jugendmeisterschaft (DJM) qualifizieren. Darauf bin ich besonders stolz, denn es zeigt, wie viel wir in kurzer Zeit gemeinsam erreicht haben.

Für mich bedeutet Distanzreiten weit mehr als nur Wettkämpfe – es geht um Vertrauen, Respekt und die besondere Verbindung zwischen Pferd und Reiter. Ich freue mich darauf, mich gemeinsam mit Nabeel weiterzuentwickeln und bei der DJM unser Bestes zu geben.

Seit wann reitest du Distanzritte?
Ich reite seit ungefähr zwei Jahren Distanzritte und habe in dieser Zeit schon viele tolle Erfahrungen sammeln dürfen.

Was gefällt dir an dieser Sportart am meisten?
Am meisten gefällt mir, wie intensiv man sich mit seinem Pferd beschäftigt. Man verbringt viel Zeit miteinander und baut eine ganz besondere Bindung zu seinem Sportpartner auf.

Was gefällt dir an dieser Sportart besonders?
Ich finde es schön, dass im Distanzreiten das Wohl des Pferdes immer an erster Stelle steht. Man lernt sein Pferd sehr genau kennen und wächst als Team immer weiter zusammen.

Wie bereitest du dich mit deinem Pferd auf so einen großen Ritt vor?
Vor einem großen Ritt trainieren wir natürlich regelmäßig. Außerdem haben wir eine feste Routine entwickelt, die für uns beide gut funktioniert und die wir vor jedem Wettkampf beibehalten.

Was ist vor dem Start am wichtigsten für dich?
Mir ist vor allem wichtig, dass wir unsere gewohnte Routine haben. Das gibt sowohl meinem Pferd als auch mir Sicherheit und Ruhe.

Wie merkst du, dass dein Pferd sich wohlfühlt?
Ich merke das daran, dass er bei mir ist und sich auf mich konzentriert. Wenn ich spüre, dass wir als Team zusammenarbeiten und er entspannt wirkt, weiß ich, dass er sich wohlfühlt.

Was war bisher dein schönstes Erlebnis mit deinem Pferd?
Ein ganz besonderer Moment war natürlich, als wir ihn bekommen haben. Außerdem werde ich nie vergessen, wie wir letztes Jahr die Deutschen Jugendmeisterschaften erfolgreich geschafft haben.

Hast du vor so einem Ritt eher Aufregung oder Vorfreude?
Eigentlich habe ich von allem etwas. Ich bin aufgeregt und freue mich sehr auf den Ritt. Natürlich macht man sich auch Gedanken, ob alles gut läuft, aber gleichzeitig habe ich viel Hoffnung und Zuversicht, dass wir das gemeinsam schaffen.

Was würdest du anderen Kindern und Jugendlichen sagen, die mit dem Distanzreiten anfangen wollen?
Ich würde sagen: Probiert es auf jeden Fall aus! Wichtig ist, dass man ein gutes Team um sich herum hat, denn Distanzreiten ist eine Teamsportart. Auch wenn man die Strecke vielleicht alleine reitet, funktioniert alles rundherum nur gemeinsam mit den Menschen, die einen unterstützen.

Kadriye Benter mit Joran de Luriecq

Kadriye mit Joran de Luriecq (Foto: )

Name: Kadriye
Alter: 15 Jahre

Was bedeutet dir die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Distanzreiten 2026?
Ich freue mich darauf, mit Joran viele Erfahrungen im Distanzsport zu sammeln und unsere erste gemeinsame DJM zu reiten. Für mich steht dabei nicht nur der sportliche Erfolg im Vordergrund, sondern vor allem die Partnerschaft mit meinem Pferd und der Spaß an jedem gemeinsamen Kilometer.

Wie hast du dich und dein Pferd auf die Striegistaldistanz vorbereitet?
Zur Vorbereitung trainiere ich viel mit meinem Pferd. Außerdem achte ich darauf, dass es gut versorgt und richtig gefüttert wird. Das Wichtigste ist aber das regelmäßige Training, damit wir beide gut auf den Ritt vorbereitet sind.

Was war bei der Vorbereitung die größte Herausforderung?
Am Start ist mir am wichtigsten, dass alles vorbereitet ist und jeder weiß, was zu tun ist.

Wie würdest du die Beziehung zwischen dir und deinem Pferd beschreiben?
Joran de Luriecq ist ein 7-jähriger Wallach. Seit Oktober 2025 gehört er zu mir. Ich habe ihn von seinem Züchter und meinem Trainer Allan Léon übernommen. Mit Joran wachse ich Schritt für Schritt zu einem eingespielten Team zusammen. Jeden Tag lernen wir mehr voneinander, bauen Vertrauen auf und entwickeln uns gemeinsam weiter.

Worauf kommt es für dich bei Distanzritten am meisten an?
Ich achte viel auf mein Pferd, stelle mich mit ihm auf jede neue Situation ein und hoffe, dass er sich wohlfühlt.

Was war bisher dein prägendstes Erlebnis in deiner Distanzreit-Karriere?
Ein ganz besonderer Moment für uns war unser erster internationaler Distanzritt. Dieses Erlebnis war für mein Pferd und mich sehr berührend und wird uns immer in Erinnerung bleiben. Ich war unglaublich stolz, diesen Meilenstein gemeinsam mit meinem Pferd erleben zu dürfen.

Welche kleine Gewohnheit hilft dir vor jedem Distanzritt, ruhig zu bleiben?
Vor einem Ritt habe ich eher Aufregung und Vorfreude gemischt.

Was würdest du anderen Kindern und Jugendlichen sagen, die über das Distanzreiten nachdenken?
Ich würde anderen sagen, dass sie es einfach mal probieren sollen und nicht so schüchtern oder ängstlich sein sollen, weil es gar nicht so schlimm ist.

Sarah Kraus mit Shima Adjawad

Sarah Kraus mit Shima Adjawad (Foto: Lumikkipictures)

Name: Sarah Kraus
Alter: 19 Jahre

Mein Name ist Sarah Kraus, ich bin 19 Jahre alt und reite im Aynur Endurance Team von Anne Wegner. Mein Pferd heißt Shima Adjawad, ist 14 Jahre alt und begleitet mich seit Anfang 2019. Seit Oktober 2019 gehört sie meiner Familie. Gemeinsam haben wir uns vom ersten 40-km-Ritt bis zu unserem ersten CEIYJ** qualifiziert und sind zusammen erwachsen geworden. 🙂

Seit wann reitest du Distanzritte?
Meinen ersten Distanzritt habe ich 2018 absolviert.

Was gefällt dir an dieser Sportart am meisten?
Am meisten gefällt mir die Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter. Man wächst als Team zusammen und muss sich gegenseitig vertrauen. Außerdem ist man viel in der Natur unterwegs.

Wie bereitest du dich mit deinem Pferd auf so einen großen Ritt vor?
Wir trainieren nach einem abwechslungsreichen Trainingsplan, der unser Training strukturiert und uns optimal vorbereitet. Zusätzlich mache ich neben dem Reiten Ausgleichssport, um auch selbst fit zu sein.

Was ist vor dem Start am wichtigsten für dich?
Am wichtigsten ist für mich, dass Shima und ich fit sowie gut vorbereitet sind. Außerdem sollten im Team alle Abläufe abgesprochen sein. Das sorgt bei allen für Ruhe.

Wie merkst du, dass dein Pferd sich wohlfühlt?
Shima hat einen sehr starken Charakter. Wenn ihr etwas nicht gefällt, zeigt sie das sehr deutlich. Das kann zwar manchmal eine Herausforderung sein, dafür merkt man aber auch schnell, wenn sie sich nicht wohlfühlt.

Was war bisher das schönste Erlebnis mit deinem Pferd?
Das schönste Erlebnis für mich war letztes Jahr in Buch, als wir nach einer langen Verletzungspause wieder international gestartet sind. Shima war sehr gut drauf und bis zum Schluss fit mit Bestwerten. Dass wir wieder auf demselben Niveau wie vor der Pause unterwegs sind, bedeutet mir sehr viel.

Hast du vor so einem Ritt eher Aufregung oder Vorfreude?
Vor allem Vorfreude. Natürlich bin ich auch aufgeregt, aber eher im Sinne einer positiven Anspannung.

Was würdest du anderen Kindern und Jugendlichen sagen, die mit dem Distanzreiten anfangen wollen?
Habt Geduld und setzt euch nicht unter Druck. Nicht alles klappt sofort und manche Ziele brauchen einfach etwas mehr Zeit.

Kim Heise mit Hamasa Nizahi

Mein Name ist Kim Heise, ich bin 20 Jahre alt und starte dieses Jahr zum dritten Mal mit meinem jetzt 11-jährigen Vollblutaraberwallach Hamasa Nizahi bei der DJM. Ich habe ihn selbst eingeritten und ausgebildet, daher ist jeder Start mit ihm aufs Neue etwas ganz Besonderes für mich – insbesondere natürlich der Start auf der DJM.

Kim Heise mit Hamasa Nizahi (Foto: Jenny Gössele)

Seit wann kann man mich auf Distanzritten sehen?
2021 bin ich gemeinsam mit Nizahi meinen und auch seinen ersten 26-km-EFR gestartet.

Was fasziniert mich am Distanzreiten?
Das Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd.

Wie haben wir uns auf unser großes Ziel vorbereitet?
Durch angepasstes Training und angepasste Pausentage.

Woran kann ich erkennen, dass Nizahi sich wohlfühlt?
Nach so vielen gemeinsamen Jahren und Kilometern auf der Strecke kenne ich mein Pferd, denke ich, sehr gut.

Mein schönstes Erlebnis mit Nizahi?
Sportlich gesehen der Sieg und die Best Condition auf der DJM 2024.

Überwiegt vor dem Start auf der DJM die Aufregung oder die Vorfreude?
Beides.

Was würde ich anderen Kindern und Jugendlichen sagen, die über das Distanzreiten nachdenken?
Am Ende des Tages ist nichts wichtiger als die Gesundheit. Euer Pferd ist euer Sportpartner. ❤️

Emil Kriewald und sein Pferd Fritz

Emil Kriewald mit Fritz (Foto: Barbara Schwarz)

Zu Fritz:
Die Fakten:
Jahrgang 2010 – Wallach – Rappe – 152 cm – 383,14 kg – knapp 3.000 km in der Wertung.

Außerhalb der Zahlen und Fakten:
Fritz ist wie die Prinzessin auf der Erbse – er zeigt jede Kleinigkeit sofort an. Trotzdem ist er für mich das perfekte Pferd – er geht mit mir durch dick und dünn.

Zu mir:
Die Fakten:
Jahrgang 2012 – Brillenträger – 154 cm – 44 kg

Außerhalb der Zahlen und Fakten:
Ich mag Ausdauersport – egal ob Laufen, Radfahren oder Reiten. Wenn andere aufhören, dann fange ich erst an. Auf dem Bild seht ihr, wie ich mit Fritz in die Pause komme.

Fritz und ich:
Ich muss gestehen, dass Fritz eigentlich gar nicht mein Pferd ist. Ich habe ihn quasi entwendet. Aber da ich ja nicht auf den Kopf gefallen bin, habe ich das so geschickt angestellt, dass der Besitzer, mein Vater, gar nicht gemerkt hat, dass ich jetzt das alleinige Sorgerecht habe. Ich habe es so clever angestellt, dass mein Dad sogar noch alles bezahlt, obwohl er gar nichts mehr zu melden hat.

Sollte Fritz bei unserer ersten DJM einen guten Tag haben, dann freue ich mich auf den Zieleinlauf. Falls es, was ich nicht hoffe, zu Problemen kommt, dann freue ich mich, dabei zu sein und etwas zu lernen.

Seit wann kann man mich auf Distanzritten sehen?
Seit Oktober 2024 auf dem Ritt im bayerischen Buch über 40 km.

Was fasziniert mich am Distanzreiten?
Etwas gemeinsam mit Fritz zu schaffen. Vom Training bis zur Ziellinie. Und wenn es mal nicht klappt, bis zur Ziellinie zu kommen, dann eben bis zu diesem Punkt.

Wie haben wir uns auf unser großes Ziel vorbereitet?
Fritz ist nunmehr in seiner 7. Saison und damit ein alter Hase. Das Wichtigste für mich ist, dass Fritz im Training nicht überfordert wird, sodass er sich keine Auszeit nehmen muss – ihr wisst schon: Prinzessin und so.

Was machen wir vor dem Start?
Ich versuche, gut ausgeschlafen an den Start zu gehen. Nach dem Aufstehen genehmige ich mir immer eine 5-Minuten-Terrine – da hatte Maggie echt ’ne tolle Idee. Fritz, der sich auch auf Ritten nicht aus der Ruhe bringen lässt, bekommt seine Futterration natürlich vorher schon. Dann werden wir uns gut aufwärmen und versuchen, uns nicht von der Starthektik anstecken zu lassen.

Woran kann ich erkennen, dass Fritz sich wohlfühlt?
Wenn ich sehe, dass er an der Weide auf mich wartet – und wie er dann ohne Halfter zum Anbindeplatz läuft, um gesattelt und geritten zu werden.

Mein schönstes Erlebnis mit Fritz?
Das war der Zieleinlauf des letzten Rittes vor der DJM. Weil ich froh war, dass Fritz, der an diesem Tag eine Prinzessin war, die letzten 44 km alleine mit mir bis ins Ziel gelaufen ist. Weil ich froh war, dass damit die Quali für mein großes Ziel erreicht war. Und weil ich so toll von all den anderen Teilnehmenden, die auf mich gewartet haben, empfangen wurde.

Überwiegt vor dem Start auf der DJM die Aufregung oder die Vorfreude?
Ich würde sagen: Es hält sich die Waage – im Wechsel – so ungefähr alle 10 Sekunden.

Was würde ich anderen Kindern und Jugendlichen sagen, die über das Distanzreiten nachdenken?
Lass es – das hält auf Dauer kein Mensch aus.
Weil:
Ständig hast du Angst, das Pferd hat was.
Hat das Pferd nichts, dann ist das Auto vom Vater kaputt und du weißt nicht, ob der nächste Ritt klappt.
Von dem Geld gar nicht erst zu reden – ich zum Beispiel musste mich entscheiden: neue Schuhe für mich oder ein Beschlag für Fritz.
Wenn ihr es trotzdem in Betracht zieht: Es ist das Beste – Ever.