VDD Sachsen

Regionalbeauftragte Sachsen
Friederike Schwarz
Mobil: 0174 2429013
E-Mail: rb-sachsen@vdd-aktuell.de

Stellvertreter
Sven Lüdeke
Mobil: 0160 7478347
E-Mail: rb-sachsen@vdd-aktuell.de


Termine Sachsen 2022

  • 20. März 2022   Winterkreistraining in 04889 Schildau (Pferdesportarena) auf den Strecken der Schildbürger Distanz
  • Wichtige Infos: Streckenkarten und gps-Tracks findet Ihr unter:http://schildau.mitteldeutschlanddistanz.de/

    Treff in der Pferdesport Arena Schildau – Anreise bitte bis spätestens 10:00 Uhr!

    Für die Teilnehmer bitten wir um einen Unkostenbeitrag von 5,00€ pro Pferd für die Nutzung der Anlage.

    Wir freuen uns auf Euch.

    Friederike & Sven

  • 08. – 09.04.2022  Striegistal Distanz Revival 2022, Veranstaltungsort: 09661 Pappendorf, Strecken: EFR 31km, KDR 44km, MDR 62km, Veranstalter: Susann & Sandro Willinger
  • 06. – 08.05.2022   7.1 Schildbürger Distanz, Veranstaltungsort: Pferdesportarena, 04889 Schildau, Strecken: Samstag: CEI/CEYJ**120km, CEI/CEIYJ* 100km, MDR,  Sonntag: KDR, KiDi,  Veranstalter: Privilegierte Schützengilde Schildau / Peggy Lüdeke-Triest & Sven Lüdeke
  • Ende Juni / Anfang August 2022   Triebischtal Ritt, Veranstaltungsort: 09629 Steinbach, Strecken: MTR, Veranstalter: Franziska & Veit Koppe
  • 02. – 04.09.2022  13. Saxonia Distanz, KDR, MDR, LDR, Landesmeisterschaft Jun/Sen Sachsen, Veranstalter: AG Mitteldeutschlanddistanz (www.mitteldeutschlanddistanz.de)

Aktuelle Informationen auch auf: www.distanzreiten-in-sachsen.de


Sächsische Landesmeisterschaft im Distanzreiten 2021

Saxonia in Tauscha wiederbelebt

Friederike Schwarz aus Borlas mit ihrer 17-jährigen Warmblutstute Mona Lisa ist sächsische Meisterin im Distanzreiten 2021. Den Jugendmeister-Titel teilen sich zwei Trainingsgefährtinnen aus Kriebstein: die erst 10-jährige Ronja Williger mit ihrer 7-jährige Ponystute Bella und die 20-jährige Michelle Rabsch mit der 11-jährigen Warmblutstute Finess.

Ausgetragen wurden die Wettbewerbe im Rahmen der 12. Saxonia in Tauscha. Nachdem die alten Veranstalter den Ritt 2017 zum letzten Mal ausgeschrieben hatten, war die Veranstaltung nicht mehr durchgeführt worden. 2018 hatte sich kein neuer Organisator gefunden. 2019 sprang mit dem RV „Am Fließ“ Hoppegarten ein Brandenburger Reitverein ein. Doch leider verwüstete ein verheerender Sturm eine Woche vor dem Event die Strecken so stark, dass es abgesagt werden musste. 2020 war es die Pandemie, welche die Austragung verhinderte. Doch in diesem Jahr stemmte der Verein aus dem benachbarten Bundesland gemeinsam mit vielen begeisterten sächsischen Helfern, der Pandemie zum Trotz, endlich wieder eine Saxonia!

Ein LDR über 119 km war gleichzeitig Wertungsritt für die Meisterschaft der Senioren mit Wohnsitz oder Stammverein in Sachsen. Analog dazu verhielt es sich beim MDR über 80 km für die Jugendlichen. Außerdem waren ein LDR über 120 km (der eine höhere Qualifikationsstufe erforderte, dafür aber auch als Championats-Qualifikation diente, was über 119 km wiederum nicht gegeben gewesen wäre) und ein kurzer Ritt über 46 km ausgeschrieben.

Friederike Schwarz, die Vizemeisterin aus 2017, ließ von Anfang an keinen Zweifel daran, dass sie diesmal nach dem Titel greifen würde. Verfolgt wurde sie von der ebenfalls sehr starken Elaine Kühlmann (Glashütte) mit dem 11-jährigen Warmblüter Avec Moi. Beide bestritten den Ritt anfangs gemeinsam, bis Friederike Schwarz schließlich davonzog und mit 12,7 km/h eine halbe Stunde vor Elaine Kühlmann (12 km/h) Sieg und Titel erritt. Beide Pferde hinterließen auch am Folgetag einen blendenden Eindruck, sodass die Tierärzte gleich zwei Konditionspreise zuerkannten.

Den dritten Platz belegte Sandra Stamm aus dem Brottewitz im Landkreis Elbe-Elster, die von ihrer sächsischen Vereinsmitgliedschaft profitierte. Für sie und ihre 12-jährige Warmblutstute Intervenus war es der erste lange Ritt überhaupt. Sie hatte eine andere Taktik gewählt und ritt lediglich auf Ankommen. Dabei konnte sie von der großen Erfahrung ihres Begleiters Marvin Nonnenmacher (Herzfelde) profitieren, der über einschlägige internationale Ritt-Erfahrung verfügt. Er wollte mit seinem 19-jährigen Shagya-Araber Zephir über 120 km eine CEI-Qualifikation erreiten. Beide Reiter absolvierten – außer Konkurrenz füreinander – den Ritt mit etwas unter 11 km/h. Runde um Runde legten sie in konsequent gleichmäßigem Tempo zurück, was, wie der „alte Hase“ Nonnenmacher vermitteln konnte, das A und O für den Erfolg auf der langen Strecke ist. Dazu kam eine professionelle Pausenbetreuung durch beide Crews. Schließlich wurden Sandra Stamm und ihre bis zum Schluss frisch und ausgeglichen wirkende Intervenus mit dem dritten Platz im Wettbewerb und ebenso in der Wertung zur sächsischen Meisterschaft belohnt.

Als einziger Starter brachte Marvin Nonnenmacher seinen Zephir professionell und gelassen über die 1 km längere Strecke.

Die erfolgreichen Jugendlichen waren mit 12,5 km/h nahezu ebenso schnell wie die Senioren unterwegs. Auf Platz drei der Jugendmeisterschaft ritt Alia Rappold mit ihrem Araber Mabouba in 9,1 km/h.

Die Rahmenbedingungen der Veranstaltung waren eine Herausforderung für alle Teilnehmer und bedeuteten harten Endurance-Sport im klassischen Sinne. Der Ritt wurde „auf der grünen Wiese“ ausgetragen, was für die Pferde Unterbringung im mobilen Paddock und für die Reiter Camping heißt. Wenn dann, wie in diesem Fall, kalte Nächte und Dauerregen hinzukommen, müssen alle Sportler – Pferde wie Reiter – besondere Härte unter Beweis stellen. Doch nicht ein einziger der 45 angemeldeten Starter hatte nach einem Blick auf die verheerende Wettervorhersage zurückgezogen. „Das ist noch wahrer Distanzsport!“, kommentierte auch der 80-km-Siegreiter Veit Koppe (Steinbach), der mit seiner selbst gezogenen Trakehner Stute Faizah dem Feld in 15,7 km/h davongaloppierte und für sein hervorragend trainiertes Pferd obendrein noch den Konditionspreis erhielt.

Auch die Bodenverhältnisse hatten es den Reitern alles andere als leicht gemacht. Die naturbelassenen Wege waren vom Regen vollkommen aufgeweicht, die langen Graspisten gefährlich glatt. Den befestigten Wegen konnte das Wasser weniger anhaben, jedoch waren diese Strecken geschottert, was wiederum andere Herausforderungen für die Pferde und deren Ausrüstung, insbesondere den Beschlag, darstellte. So war jede einzelne erfolgreiche Zieleinlauf, ganz gleich über welche Streckenlänge und mit welcher Platzierung, auf dieser Veranstaltung hart erkämpft. Das gilt auch und insbesondere für den unglaublich schnellen Sieger des 46-km-KDR Thorsten Menze aus Dresden mit Kaas al Kalediah, der die schwere Strecke mit 16,9 km/h meisterte.

Miriam Mazer


6. Schildbürger Distanz 2019 – Die Wasserspiele sind eröffnet

Regen ist der neue Sonnenschein – nachdem es wochenlang zu trocken war in der Dahlener Heide und die Waldbrandstufe 5 drohte, bangten die Organisatoren und Vereinsmitglieder der Privilegierten Schützengilde Schildau e.V. um das Stattfinden der Veranstaltung.
Im Vorfeld gingen 148 Nennungen aus 9 Bundesländern bei den Veranstaltern ein. Eine beachtliche Anzahl für einen nationalen Distanzritt und eine Bestätigung für die Organisatoren, dass die Veranstaltung sehr gut angenommen wird. Die weiteste Anreise hatte dieses Jahr eine Reiterin aus Baden Württemberg.
Zum Glück zeigten die Regentänze ihre Wirkung und rechtzeitig zum Veranstaltungsbeginn am 4. Mai kam der ersehnte Regen. Insgesamt 119 Reiter und Fahrer nahmen am Samstag und Sonntag die Strecken von 6km bis 94km durch die Dahlener Heide in Angriff – eine beachtliche Entwicklung in den letzten Jahren.
Die Stimmung war wie gewohnt fantastisch. Dazu hat auch die musikalische Eröffnung der Veranstaltung durch das Musikerduo Hannah und Pauline beigetragen. Am Samstagabend präsentierte die Firma Heval aus Berlin im Rahmen einer Modenschau ihre neue funktionelle Kollektion für Reiter und alle aktiven Menschen.

Das Wetter am Samstag war für alle Teilnehmer, Tierärzte und Helfer eine Herausforderung. Die Starts erfolgten bei 3°C und strömendem Regen. Alle Reiter und Fahrer zeigten die notwendige Härte und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein ihrem Partner Pferd gegenüber. Mit Hilfe ihrer Trosser an der Strecke und im Vetgate, brachten sie ihre Pferde gut über die Strecken. Den ersten Platz am Samstag über 94km belegte Anke Stein aus Thüringen. Gewinnerin über die 80km lange Distanz wurde Wencke Herrmann aus Brandenburg. Über 69km siegte Carolin Fleischer und über 55km konnte sich Gerun Golde behaupten. Bei den Fahrern konnte sich über 69km Cornelia Rüthnick und über 55km Kristina Gust, beide aus Brandenburg, durchsetzen.

Am Sonntag meinte es der Wettergott mit Trockenheit und viel Sonnenschein gut mit den Teilnehmern der Strecken über 41km (Doppelsieg Doreen Lohse-Richter und Beatrice Danelski), 31km und der beliebten Kinderdistanz. 13 Kinder machten sich in Begleitung ihrer Eltern, Großeltern, Reiterfreunde auf den Weg über eine Distanz von 6km. Die jungen Reiter wurden dabei per Pferd, Fahrrad oder zu Fuß sicher durch das Gelände rings um die Schildbürger Arena geführt. Während die geübteren Reiterlein im Trab und Galopp durch den Zielbogen der Riesaer Nudeln kamen, ließen es die Jüngsten noch etwas ruhiger angehen. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde so manches Freudentränchen verdrückt.

Ein herzliches Dankschön geht an dieser Stelle nochmals an die aktiven Mitglieder der Privilegierten Schützengilde Schildau e.V für die Hilfe bei der Ausrichtung dieser Großveranstaltung und die tolle Verpflegung.  Dank den 4 erfahrenen Tierärzten und 60 freiwilligen Helfern rund um die Wettbewerbe in der Pferdesport-Arena Schildau, konnte die Schildbürger Distanz 2019 wieder ein voller Erfolg werden. Das gesamte Team freut sich  schon jetzt auf die 7. Auflage der Schildbürger Distanz vom 01. Bis 03. Mai 2020.

 

Der Berg ruft!- Winterkreistraining der sächsischen Distanzreiter

Bei strahlendem Sonnenschein fand heute das Bergtraining im Rahmen der Winterkreistrainings im erzgebirgischen Oberfrauendorf bei Glashütte statt.

Insgesamt 17 Reiter, die überwiegend ausschließlich flaches Gelände im heimatlichen Stall zur Verfügung haben, wagten sich an die Herausforderung Bergtraining. Schnell wurden 2 Gruppen gebildet und es ging unter der Leitung von Thomas und Friederike auf die 12km lange Strecke durch die Berge des Erzgebirges. Der Winter zeigte sich mit romantisch verschneiten Wegen und Sonnenschein von seiner schönsten Seite. Da waren die anfangs frostigen Temperaturen beim Start schnell vergessen.

Die Pferde mussten sich kräftig anstrengen, um ihre Reiter die anspruchsvollen Berge hinauf und hinab zu tragen. 1,5h lang wurden die Muskeln für die kommende Saison gestählt. Dabei war das älteste Pferd mit 25 Jahren stets mit viel Esprit dabei und hat so manchem Jungspund gezeigt, wo der Hammer hängt.

Zum Abschluss des hoch effektiven Trainings, nutzen einige Teilnehmer die Gelegenheit, unter den fachkundigen Augen der Distanzgemeinschaft das Vortraben mit ihren Pferden zu präsentieren und zu optimieren.

***Die Rennen werden im Winter gewonnen! – Die sächsischen Distanzreiter sind on track!***

Ein großes Dankeschön geht an die Organisatorin & Regionalbeauftragte Friederike Schwarz und die Reitanlage Tögel für die Gastfreundschaft.